Kurzbeschreibung
Deutsch-/englischsprachiges Online-Bausteinsystem für sex- und gendermedizinische und gleichstellungsrelevante Inhalte in Drittmittelanträgen
Zielgruppen
wissenschaftliches Personal / künstlerisch-wissenschaftliches Personal /
Durchführende Einrichtung
"Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Diversität (an der Medizinischen Universität Innsbruck)" /Ansprechperson
Dr.in Ulrike Nachtschatt, Referat für Gender Mainstreaming und Diversität; ulrike.nachtschatt@i-med.ac.at
Durchgeführt/eingesetzt
seit 2016 an der Medizinischen Universität Innsbruck, Überarbeitung 2023
Bezug zu Gleichstellungszielen
Beratung bezüglich geschlechtersensibler Projektanträge (sex/gender) ; Gesetzliche Verankerung von Gender Mainstreaming in und bei Forschungsprojekten, -themen und -anträgen in allen europäischen Forschungsprogrammen
Zielsetzung(en) des Tools
Mit dem GMT steht ein leicht und flexibel handhabbares Tool zur Integration gleichstellungsspezifischer und sex- und gendermedizinischer Aspekte in Forschungsanträge zu Verfügung.
Die Anwendung des Methodentools erleichtert Wissenschaftler:innen die Integration der gesellschaftspolitischen Vorgaben zur Gleichstellung von Frauen/Männern/diversen Personen sowie die Beachtung sex- und gendermedizinischer Forschungsinhalte.
Das von den Wissenschafter:innen mit eigenen Projektinhalten zu ergänzende Methodentool entspricht in Form und Inhalt den von Forschungsförderungsinstitutionen vorgegebenen Qualitätsstandards und bildet den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Literatur ab.
Tool-Beschreibung
Das GMT in ein online verfügbares Methodentool im Baukastensystem und besteht aus einer einleitenden Übersicht, projekt- bzw. universitätsbezogenen Bausteinen, Grafiken, Literaturangaben sowie einem aus den Bausteinen zusammengefügten fiktiven Beispiel. Die Bausteine untergliedern sich jeweils in den Themenbereich personelle Gleichstellung im Team und den Leitungsgremien sowie die Berücksichtung von sex- und gendermedizinischen Aspekten in den konkreten Projekinhalten. Das angeführte fiktive Beispiel führt die universitäts- und projektbezogenenen Bausteine zusammen. Der projektspezifische Baustein wird zusätzliche ergänzt durch Informationen zur Ergebnissicherung und Evaluation.